STOP!

Keine Industrie in der Nähe
unserer Wohngebiete

Saubere Zukunft Bedburg

Was plant die Stadt?

  • 750.000 m2 großes Gebiet zur gewerblichen und industriellen Nutzung zwischen den Ortschaften Kaster, Königshoven, Pütz, Oppendorf und Millendorf.
  • Die Entfernung zu den Ortschaften beträgt stellenweise nur rund 250m
  • Für Unternehmen mit einem Flächenbedarf von mindestens 50.000 qm (entspricht 7 Fussballfeldern)

Industrie? Ich dachte, dort entsteht ein Gewerbegebiet?

Das dachten wir auch immer, tatsächlich sind dort auch industrielle Nutzungen möglich.

Damit aber sind die Auswirkungen für uns Anwohner ungleich größer:

  • Ein Industriegebiet dient der Ansiedlung von Betrieben, die in einem Gewerbebetrieb unzulässig sind, z.B. weil sie die dort geltenden Lärmbeschränkungen (tagsüber <65dB, nachts <55 dB) nicht einhalten
  • 24/7 Betrieb: In einem Industriegebiet ist täglich, also auch an allen Sonn- und Feiertagen rund um die Uhr Betrieb.
  • Welche Industrie sich dort ansiedeln wird, kann heute niemand sagen, aber wenn das Industriegebiet einmal im Bebauungsplan ausgewiesen ist, kann das fast nicht mehr gesteuert werden. Wir können uns dann nur noch überraschen lassen, mit welchen Immissionen (Geräusche, Gerüche, Staub, sonstige schädliche Luftveränderungen) wir zukünftig leben müssen.

Welche Folgen kann ein Gebiet zur gewerblichen und industriellen Nutzung an dieser Stelle haben?

  • Zu jeder Tages- und Nachtzeit erhebliche Lärmbelästigungen
  • 24/7 Betrieb
  • Liefer- und Transportverkehr
  • An- und Abfahrt von womöglich mehr als 2.000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Drei-Schichtbetrieb
  • Erhebliche Belästigungen durch Geruchs- und Staubentwicklung
  • Es besteht die Gefahr, dass sich dort auch massiv emittierende Betriebe ansiedeln werden, deren Emissionen nicht beherrschbar sind.
  • Deutliche Zunahme des Verkehrs und damit der Geräuschimmissionen auf der L 279
  • Steigerung der Ortsdurchfahrten in den Ortschaften Kirchherten, Pütz, Kirchtroisdorf und Kaster auch und gerade durch Schwerlastverkehr, der versuchen wird, Autobahnstrecken soweit wie möglich zu vermeiden.
  • Gefährdung der Gesundheit der Anwohner durch Verkehr und Immissionen
  • Beeinträchtigung des Nutzwertes und des wirtschaftlichen Wertes unserer Immobilien
  • Wer will schon gerne bei nächtlichem Lärm oder aber den unangenehmen Gerüchen eines z.B. Kohl verarbeitenden Betriebes die Fenster öffnen.
  • Vernichtung von wertvollem gewachsenen Ackerland, das zu den besten Böden in der Region zählt.

Wer ist davon betroffen?

  • Von den Emissionen aus dem Gebiet selbst werden in erster Linie die unmittelbaren Anwohner in Pütz, Millendorf, Oppendorf, Lipp, Kaster und Königshoven betroffen sein. Aber auch Auswirkungen für Kirchherten und Kirchtroisdorf sind nicht auszuschließen.
  • Die Zunahme des Verkehrs auf der L279 betrifft die Ortschaften Pütz, Kaster (Im Spless, Friedlandstraße und Steifensandstraße, Harffer-Schlossallee) und Lipp.
  • Von Ortsdurchfahrten werden die Ortschaften Kirchtroisdorf, Kirchherten und Kaster betroffen sein.

Was fordern wir und wofür stehen wir?

  • Wir fordern, die Pläne für ein Gebiet zur gewerblichen und industriellen Nutzung an dieser Stelle sofort zu stoppen.
  • Dieses passt nicht in das lokale Zentrum der Ortschaften Kaster, Königshoven, Pütz, Oppendorf und Millendorf.
  • Industrieansiedlungen in unmittelbarer Ortsnähe verletzen das Grundrecht der Bedburger Bürgerinnen und Bürger, in einer gesunden und geschützten Umwelt zu leben.
  • Effektive Immissionsschutzmaßnahmen, die alle Belastungen durch alle denkbaren Emissionen (Geräusche, Gerüche, Staubentwicklung, schädliche Luftveränderungen, …) ausschließen, sind aus unserer Sicht nicht darstellbar.
  • Eine Erweiterung des Gewerbegebietes Mühlenerft ist völlig zu Recht an einem Abstand zur Ortsgrenze von mindestens 1000 Metern gescheitert. Warum sollen nun hier nur ca. 250 Meter ausreichend sein, zumal Windräder 1.500 Meter Abstand halten müssen?
  • Viele der nun betroffenen Bürger mussten bereits ihre alte Heimat der Industrie opfern, nun sollen sie in ihrer neuen Heimat erneut Industrie erdulden.
  • Ohnehin besteht kein Anlass zur Ausweisung eines Gewerbe- und Industriegebietes an dieser Stelle.  Die Stadt Bedburg verfügt über Flächen im ehemaligen Tagebaugebiet, die ebenfalls direkt an der Autobahn gelegen sind und damit infrastrukturell mindestens ebenso gut angebunden sind, um dem Ziel der Stadt- und Wirtschaftsentwicklung zu genügen. Sie sind hierfür sogar besser geeignet, da sie deutlich größer sind und damit auch zukünftigen Anforderungen Rechnung tragen können. Die Nähe zu den dort befindlichen Windrädern kann überdies Grundlage intelligenter Energiekonzepte sein. Zudem sind Beeinträchtigungen von Anwohnern dort nicht zu besorgen. Bei dieser Sachlage kann man keinem Bürger und keiner Bürgerin erklären, warum das Gebiet an einer Stelle entstehen soll, die tausende Anwohner den oben dargestellten Beeinträchtigungen aussetzt.

Wer sind wir?

Eine Bürgerinitiative aus Bürgerinnen und Bürgern der angrenzenden Ortschaften, u.a.

Andreas Jobs, Königshoven,
Michael Robertz, Kaster
Heinz-Willi Maaßen, Königshoven
Uli Ahrendt, Königshoven
Florian Lemm, Pütz
Elke Leone, Pütz

Mach mit bei uns! Viele bewirken viel!

Wenn wir auch in Zukunft stolz auf unsere Heimat sein wollen, müssen wir jetzt handeln. Wenn wir jetzt keinen Einfluss auf das Bauplanungsverfahren nehmen, dann ist es zu spät und wir alle müssen mit den Folgen eines Industriegebietes an dieser Stelle leben.

Also unterstützt uns. Dafür müsst Ihr nicht mehr machen, als euch hier auf der Seite einzutragen oder uns einfach eine Email an info@saubere-zukunft-bedburg.de zukommen zu lassen.

Sie sind auch gegen ein
Industriegebiet an dieser Stelle?

Datenschutz

8 + 8 =

Sie haben Fragen?
Sie haben Anregungen?
Sie möchten uns aktiv unterstützen?

Schreiben Sie uns eine Email!